Dienstag, 6. März 2012

Gestern auf finya.de


Gestern auf finya.de wurde ich angeschrieben. Tatsächlich! Und wenn ich schon angeschrieben werde, dann guck ich mir auch an, wer mir Aufmerksamkeit schenkt. Er war jetzt nicht der Mega-Hammer-Typ, aber auch nicht unansehnlich. Aber er war...verheiratet. Ich schaute weiter. Denn diese Tatsache heisst ja nicht zwingend, dass er auch vor hat, es zu bleiben. Oder dass dieser Zustand noch lange anhält, weil er bereits in Auflösung begriffen ist. Aber mitnichten. Im ‚persönlichen Statement' offenbarte sich das viel zu übliche, langweilige Gebahren: Die Suche nach Abenteuer, Erotik, Neuem.
Ich frage mich in solchen Momenten: ‚Warum, verdammt nochmal, bist Du verheiratet???'

Ehrlich wie ich bin, offenbarte ich ihm, dass ich keinen verheirateten Mann suche. Pfiffig wie er war, teilte er mir mit, dass ich das ja gar nicht müsse – er habe mich ja schon gefunden. Ach, seufz. Noch mehr Langeweile! Männer die ihren Charme und Witz spielen lassen, um zu erobern, aber nicht, um sich einzulassen. Nicht, um tatsächlich in Verbindung zu treten.

Ich schrieb, es sei davon auszugehen, dass zwischen uns wohl niemals Sex stattfinden würde, denn ich suche Menschen, die für mich auch erreichbar seien!
Bei oberflächlichen Affairen ist das ja in der Regel nicht der Fall.

Irgendwie hab ich danach nichts mehr von ihm gelesen…

Montag, 5. März 2012

Körperfett weg? Pustekuchen!

Puh. Wenn ich in den Spiegel oder auf die Waage gucke, muss ich wohl sagen: so klappt das nicht. Die Veränderungen in den letzten Wochen – im Studio – sind durchaus vorhanden. Etwas mehr Gewichte an den Geräten, leichte Steigerungen in den Wiederholungszahlen, und mit weniger gefühlter Anstrengung mehr Speed auf dem Rudergerät. Sogar im Alltag kommen mir meine Taschen, die ich so standardmäßig mit mir rumschleppe (durchschnittlich geschätzte 4 Kilo), weniger schwer vor. Und, natürlich: ich schlafe besser! Also - es gibt sie wirklich, die ersten Erfolge!

Nur auf der Waage und im Spiegel – nicht so... Ich befürchte, ich werde mich doch der weiteren Kontrolle dessen, was ich mir so in den Mund schiebe, hingeben müssen. Werde doch nicht einfach alles nehmen können, was mir in die Finger kommt. Und wenn es noch so verlockend ist, die Zügel locker zu lassen. Ein bißchen – wenigstens – werde ich wohl auch in Zukunft auf eine eher gesunde und ausgewogene Ernährung achten müssen. MIST! Dabei war es sooo nett, den ganzen Unfug (Croissants am Sonntag, insgesamt mehr Süßkram, mehr Latte Macchiato...) zu vertilgen, und mich trotzdem besser in meiner Haut zu fühlen. Aber, so ganz ehrlich – ein klein wenig abnehmen möchte ich dann doch. Es darf tatsächlich etwas Zeit brauchen. Aber in fast zwei Monaten gerade mal ein Pfund, und das vielleicht nicht mal stabil abgenommen, sondern möglicher Weise schon wieder auf dem Weg nach oben? Ich glaube, das könnte mir letztlich dann doch die Laune verderben. Vermutlich mehr, als wenn ich etwas darauf achte, es maßvoll(er) zu halten. Wer es noch nicht weiß... mein Motto heißt: nur nicht übertreiben!!! ;o). Nun gut. Dann versuche ich das mal wieder.

Ich hätte Euch gern eine Grafik meiner aktuellen Körper-Fett-weg-Pustekuchen-Daten hier rein gestellt. Es will mir aber noch nicht gelingen, sie einzubinden...

Samstag, 3. März 2012

Inkonsequent und fehlerbehaftet...

Eine versteckte Welt - das ist Hyddenworld. Versteckt in den Nebeln und Schatten der Welt, so nah an der Menschenwelt, dass die Hydden deren Welt durchaus teilen - nur die Menschen wissen wieder einmal nichts von diesen Anderen.

Liebenswert:
Die Hydden sind charmant, witzig und liebenswert dargestellt. In ihren Charakteren ebenso wie in ihren Bräuchen. Vor allem Bedwyn Stort, anfangs ein sehr junger Geselle, sticht heraus in seiner kuriosen Art und Andersartigkeit unter den Andersartigen. Er ist ein Wissenschaftler durch und durch und zusätzlich gesegnet mit einem hervorragenden Gespür für das Kommende, somit durchaus auch für Gefahren. Und natürlich kommen Gefahren in dieser Geschichte. Denn es gilt, den Riesengeborenen (Jack) zu schützen, bis er alt genug ist, seine Aufgabe zu erfüllen und ihm anschließend zu helfen, dabei auch erfolgreich zu sein.
In der Menschenwelt ist Arthur Foale der erste Kontaktpunkt. Er ist ebenfalls Wissenschaftler und einer der wenigen Menschen, die von den Hydden wissen. Auch er zeigt sich als ein liebenswerter Sonderling. Der Einstieg in den Roman besticht also vor allem durch eben diese besonderen Figuren.

Übergeordnete Struktur:
Später werden die Welten sich verbinden. Mehr oder weniger. Einige der Figuren werden die feine Grenze überqueren, und es wird die Gemeinschaft von Menschen und Hydden sein, die von Bedeutung ist für das Große, was da kommt.
Rein weltlich betrachtet spielt Hyddenworld hauptsächlich in England. Es gibt aber auch Berührungspunkte nach Deutschland, und im historischen Hintergrund spielt ebenso Russland eine Rolle. Aristokratie und Machtstrukturen erinnern an den zweiten Weltkrieg.

Natürlich gibt es diese Machtstrukturen in der Geschichte. Natürlich gibt es dunkle und böse Gestalten, denen an nichts anderem als eben Macht gelegen ist. Und die Brutalität und Detailliertheit, die in diesen Erzählmomenten vorkommt, stehen in extremen Gegensatz zu der Feinheit und Liebenswürdigkeit der Erzählung über die Hydden.

Kritik:
Überhaupt: die Detailversessenheit des Autors an mancherlei Stelle tut der Geschichte keinen Gefallen. So sind gelegentliche Erläuterungen über die Hintergründe von Situationen und Personen ellenlang und mehr als einmal vollkommen unbedeutend für den weiteren Erzählverlauf - oder welchen Sinn hat es, über die genauen ehelichen und außerehelichen Hintergründe einer Randfigur informiert zu sein, die dann in einem kurzen Streich dahingemeuchelt wird?

Andererseits ist es dann gerade die an und für sich tragende Geschichte um Jack und Katherine, die in ihrer Banalität und Flachheit enttäuscht! Genau - Jack, der Riesengeborene, und Katherine, ein junges Menschenmädchen, deren Schicksale in frühester Kindheit auf tragische Weise miteinander verbunden werden. Der Leser erlebt ihre pubertierende Unsicherheit auf derart klischeeartige Weise, dass es weh tut und ihre gemeinsame Entwicklung kann leider nicht überzeugen.

Auch Jack's besondere Fähigkeiten (Schnelligkeit, Kraft), die mit seiner Herkunft zusammenhängen, machen zwar Sinn, wenn man sich diese ins Gedächtnis zurückruft - aber der erzählten Darstellung dieser Momente fehlt die Überszeugungskraft stringenter Logik. Statt im Leser das Gefühl wachzurufen: 'natürlich, es kann gar nicht anders sein, als dass Jack diese blitzartige körperliche Reaktionsfähigkeit zeigt, wie er es tut', stellt sich die Frage, wo er das hernimmt. Abgesehen davon, dass ihm diese Fähigkeiten zugeschrieben werden ... fehlt ihnen eine überzeugende Geschichte. Wenn er doch wenigstens in einen Zaubertrank gefallen wäre wie Obelix...!

Ein deutlicher erzählerischer Schwachpunkt sind Doppelungen einzelner Informationen, die sich nicht aufeinander beziehen. So erzählt der Autor bzw. Katherine an einer Stelle von dem großen Garten um das Haus, indem Jack und sie sich gerade befinden. Zwei Seiten später wird beschrieben, dass der Garten des Hauses sehr groß ist. Nicht: 'tatsächlich'. Nicht: 'er musste ihr Recht geben, der Garten war wirklich sehr groß'. Nicht: 'Er suchte sie lange in diesem großen Garten'. Nein. Einfach nur zweimal in kurzem Abstand die Ortsbeschreibung des großen Gartens um das Haus herum. Derartiges geschieht mehr als einmal, sogar auf einer einzelnen Seite kommt es vor. In diesen Momenten stellt sich mir die Frage: hat der Autor nicht mehr im Kopf, was er geschrieben hat? Hat er seine Arbeit nicht überprüft?

Meine Reaktion:
Auf den letzten 100 Seiten bin ich dann dazu übergegangen, ganze Kapitel nur noch pro Absatz darauf zu scannen, ob hier wesentliche Handlungen oder Hintergründe zu erwarten stehen. Die Erzählung quält geradezu mit ausschweifenden, in ihrer Bedeutsamkeit nicht nachvollziehbaren Erläuterungen. Vielleicht machen diese Sinn, wenn man das Buch als den Beginn eines Mehrteilers liest. Als Einzelwerk gibt es ihm den Todesstoß. Und als wäre das nicht bereits genug, zeigt sich der Showdown dieses Bandes in einer extrem flach erzählten, extrem unglaubwürdigen und billigen Lösung für das große Rätsel von "Der Frühling". Als ich den letzten Satz gelesen hatte, dachte ich nur noch: "Geschafft!"

Fazit:
So sehr ich mich in Bedwyn Stort verliebt habe und Teile der Geschichte mich schmunzeln und genießen ließen ... die Kritikpunkte wiegen für mich so schwer, dass ich Hyddenworld insgesamt als eine enorm große Enttäuschung empfinde!

Donnerstag, 1. März 2012

Herzerwärmend respektlos!

Die halbe Welt hat ihn schon gesehen, und ich nun endlich auch: Ziemlich beste Freunde. Die Geschichte um den querschnittsgelähmten, ziemlich reichen Philippe und den (im Film) ziemlich schwarzen, grade aus dem Knast entlassenen Arbeitslosenhilfeempfänger Driss. Der Film startet mit einer rasanten Fahrt in einem Maserati (mir wurde beim Zusehen schwindelig, und das Auto sah gut und schnell aus – muss frau mehr wissen?), die zu einer Verfolgungsjagd mit der Polizei wird und gleichzeitig schon in diesen ersten Momenten für laute Lacher sorgt! Aber das ist nicht der Anfang der Geschichte an sich.

Driss hatte nicht damit gerechnet, von Philippe eingestellt zu werden. Er ging davon aus, er bekommt, wie üblich, nur seine Unterschrift für’s Arbeitsamt. Wozu dann also ein Blatt vor den Mund nehmen, was im Banlieu (Randbezirk, meistens geografisch und sozial) einer Stadt, aus dem er kommt, sowieso nicht an der Tagesordnung steht. Aber manche Menschen, denen es schlecht geht und die darum wissen, wollen nichts anderes. Sie wollen die Wahrheit. Sie wollen Echtheit. So wie Philippe. Gerade wegen der Respektlosigkeit, mit der Driss ihm begegnet, will er ihn haben. Und es funktioniert. Es funktioniert gut. Für Philippe – was spätestens daran deutlich wird, dass diese Geschichte eine wahre Geschichte ist. Es funktioniert für den Zuschauer, denn der hat herrlich was zu lachen! Und ja, für Driss auch – der hat nämlich nun seine eigene Badewanne!

Es ist wahr: einige Kritiken bemängeln die wenig dramatische, sprich naive, Darstellung der konfliktreichen sozialen Hintergründe. Sch… drauf, die Welt ist schlecht genug. Da ist es einfach herzerwärmend, einmal die ungestelzten Direktheiten unterschiedlich geprägter Menschen miteinander zu beobachten – von Menschen, die bereit sind, sich einzulassen, sich berühren zu lassen. Außerdem rührt diese Offenheit für das Ehrliche oft genug aus dem Verdruss an den gewohnten Strukturen, die keine Verbesserung bringen, die einsperren in einen Käfig aus guten Manieren und innerem Todsein. Und letztlich haben gerade die leisen Anklänge der unterschiedlichen sozialen Milieus einige Gedanken in mir angeregt, die noch nicht abgeschlossen sind.

Also: Ich – ich ging nach einem Tag mit starken Verspannungskopfschmerzen, die kaum auf Lockerungsübungen und Aspirin ansprachen, wie befreit vollkommen entspannt nach Hause.

P.S. Dass Omar Sy in der Rolle des Driss verdammt gut anzusehen ist, hat der Sache keinen Abbruch getan ;-)

Das neueste Werk von David Safier: Happy Family

Nachdem ich durch die drei Vorgänger Mieses Karma, Jesus liebt mich und Plötzlich Shakespeare Fan seiner Bücher und seiner Schreibe geworden bin, war ich Happy Katharina, als ich im letzten Spätsommer tatsächlich gleich beim ersten Versuch, ein Buch bei Vorablesen.de zu gewinnen – gewann! Und so ganz grundsätzlich hat sich das Happy-sein auch gelohnt. Ich habe beim Lesen des Romans wirklich viel gelacht.

Darum geht’s: 

Familie Wünschmann kann man im Grunde in die Tonne treten - Emma ist nicht glücklich, Frank ist nicht glücklich, Fee ist nicht glücklich und Max auch nicht. Cheyenne ... der geht es ganz gut! Aber sonst?!
Zu Emmas Leidwesen taucht zu allem Überfluss eine ehemals gar nicht so konkurrenzfähige Arbeitskollegin aus viel besseren und vor allem erfolgreicheren Zeiten auf - und mit ihr Stephenie Meyer's Breiarsch. Damit nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Die Familie macht sich samt und sonders lächerlich, Emma explodiert und als Krönung der Miesere werden sie auch noch verflucht. Also Emma und ihre Familie. Was jedoch, genau betrachtet, aus der Perspektive einzelner Familienmitglieder ... gar nicht mal sooo schlecht ist. Trotzdem machen sie sich auf den Weg, um den Fluch von der alten Hexe gefälligst wieder zurücknehmen zu lassen.

So hat er’s gemacht:
Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektive der Figuren erzählt, mal von Emma, mal von Frank... Der Geschichtsverlauf selbst bleibt gradlinig.
In ihren verwandelten Körpern läuft Familie Wünschmann nun also recht fantastisch durch die Welt (Berlin, Wien, Ägypten), da ist es nur konsequent, dass noch ein paar Wachsfiguren-Zombies, Riesenmonster, Sagengestalten und andere Kuriositäten über die Seiten wandern.
Insgesamt liest sich da eine wilde Mischung aus Fantasy, Realitätsanleihen und ganz normalem Familienwahnsinn zusammen, der dann auch noch mit einigen bemerkenswerten Einsichten der Figuren aufwartet.

Kritik:
Hier und da hätte es ein Bezug weniger zu realen Figuren oder Geschehnissen aus Politik, Wirtschaft oder Presse auch getan. Einige Vergleiche weniger hätte die Figuren und die Geschichte vielleicht stärker miteinander verbunden, statt durch den hohen Anteil an Außenanleihen den Leser in die Geschichte hineinzuholen.
Aber davon abgesehen ist Happy Family ein kurzweiliges Buch. Sogar über Sprachentwicklung habe ich etwas gelernt: Schritt 1: "Ufta". Schritt 2: "Efta".

Generell:
An David Safiers Büchern mag ich – außer der humorigen Art – die konsequente Figurentwicklung. Ich kann mich wunderbar wiederfinden in den Gedankenprozessen, die da stattfinden – und auch in den Entwicklungen, die sich oft im Laufe der Geschichten ergeben. Davon fand ich auch hier wieder einiges.

Fazit:
Selbst wenn dieser Roman sein bisher schwächstes Werk ist, so, wie er seine Gruselfiguren ein wenig verkrampft am Zeitgeist konstruiert antreten lässt – gute Unterhaltung bleibt es allemal!

Vom Beginn eines neuen Lebens

Ich weiß gar nicht mehr wie es kam, aber plötzlich fand ich mich letzten Sommer als Fan von David Safier wieder. Dem Buchautor von Mieses Karma und Jesus liebt mich. Ich neige nicht zum Fan-tum - aber hier ist es schon in Ordnung. Und so kam es weiter, dass ich aktuelle Posts von ihm auf Facebook erhielt. Er war nämlich gerade dabei, einen neuen Roman zu veröffentlichen. Doch dazu später.

Bei einem solchem Post offenbarte er, dass es Möglichkeiten gibt. Wunderbare Möglichkeiten! Möglichkeiten, Bücher geschenkt zu bekommen. Naja, manch einer mag es nicht als ganz geschenkt betrachten, es soll nämlich was dafür getan werden: man muss lesen (ja, wirklich) - und hinterher noch seinen Senf zu dem Gelesenen abgeben. Ich habe einigen Freunden davon erzählt, die kommentierten nur: "Das wäre mir viel zu anstrengend!" Für mich... ist es der Himmel auf Erden!

Seither lese ich Leseproben, kommentiere sie, gewinne, lese weiter und schreibe darüber. Und nun werde ich diese wunderbare Tätigkeit erweitern - ich schreibe ab sofort meinen eigenen Blog. Wer mag, kann mich begleiten. Einfach nur lesend oder gern auch mehr.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag

Eure Katharina

Sonntag, 26. Februar 2012

McFit: some weeks later...

Ich habe jetzt eine Weile nichts gesagt. Aber im Studio war ich. Zumindest 2x pro Woche. 3x war geplant. Hat aber nicht geklappt. Akute Unlust an einem der geplanten Tage ist echt unlustig. In zwei Wochen konnte ich aber nichts dafür! WIRKLICH!!! Da war hingehen geplant. Dann hatte ich aber eine Verabredung mit einer Kollegin - und am nächsten Tag kam mir was dazwischen. Akute Unlust?

Die Veränderungen sind bisher nicht sonderlich … weltbewegend. 
Um genau zu sein: mit etwas gutem Willen könnte sich ein Trend im Bereich des Körperfettanteils abzeichnen. Zum Glück einer nach unten. Aber da gerade dieser Wert enorm sensibel ist – viel getrunken, wenig getrunken; viel Salz oder auch nicht; etwas zugenommen insgesamt oder nicht – bin ich mit der Interpretation vorsichtig. Fakt ist, ich kann zwei Werte mit der 79 vor dem Komma aufweisen, und nach dem Komma über 5. Aber diese beiden unterscheiden sich mit fast einem Prozentpunkt im Körperfettanteil. 

Morgen ist wieder wiegen angesagt. Das hab ich nämlich brav jede Woche gemacht, auch wenn ich es hier – der unspektakulären Schwankungen wegen - nicht aufgeschrieben habe. Eigentlich ist es sogar noch schlimmer. Es sind nämlich nicht nur unspektakuläre Schwankungen, mein Essverhalten hat sich verändert und ich befürchte, so ganz ehrlich gesagt, dass ich langfristig eher zu- anstatt abnehmen könnte. Ich bin mir momentan nicht schlüssig, ob ich die Bremse der letzten Jahre nun einfach gelöst habe – schließlich mache ich ja SPORT!!! – oder ob ich tatsächlich auch mehr brauche, weil sich der Kalorienverbrauch meines Körpers doch schon ein wenig erhöht hat. Immerhin ist mir durchaus des öfteren schneller warm. Und ich hoffe, das liegt nicht nur an den gestiegenen Außentemperaturen.

Was die sonstigen, oben - äh, unten - aufgeführten Indikatoren für eine körperliche Veränderung über die Waage hinaus betrifft: der Gürtel ist vielleicht etwas leichter zu schließen. Die Hose – ja, ich denke, die sitzt an den Oberschenkeln etwas besser. Glaube ich. Aber der Bereich der  Veränderung – ist klein. Sehr klein. Durchaus noch im Bereich der Einbildung anzusiedeln, vielleicht...